Haushalt

Google Home im Test

1. Oktober 2017

Ein ganz interessanter Test kam dank Markenjury bei uns an. Google Home!
Wir durften Google Home mal so richtig auf Herz und Nieren testen, seine zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten selbst ausprobieren.
Aufstehen mit Goggle Home, meine Lieblingsmusik abspielen lassen, das Licht ein- und ausschalten, den Terminkalender abrufen, Dinge auf die Einkaufsliste setzen und vieles mehr haben wir ausprobiert.

Inhalt des Testpaketes

• 1x Google Home
• 1x Google Chromecast
• 1x Philips Hue Starter Set
• 1x Philips Hue Informationsbroschüre
• 1x Google Home Spiel

Google schafft mit Home den Sprung ins smarte Zuhause und zeigt für die Zukunft viel Potenzial.

Ok Google…….

Googl´s smarte Sprachassistentin versteckt in einer kleinen, schön designten Box.
Dank ihrer kompakten Maße und des schicken Designs fügt sich Home nahtlos ins traute Heim ein.
Home wirkt nicht wie ein störender Fremdkörper, ist nicht wuchtig  und auch nicht farblich lästig.
Das Unterteil des Home´s kann man selbst designen, denn man kann das Unterteil seinem Zuhause anpassen, es gibt viele verschiedene Farben für das Unterteil.
Nimmt man das Unterteil des Home´s ab, sieht man die zwei eingebauten Lautsprecher. Diese Lautsprecher sind sehr angenehm und klingen erstaunlich gut. Ersetzt keine Stereoanlage aber er ist besser als ein Küchenradio. 

Oben auf dem Home sind LED-Leisten drin, das Gesicht des Google Home sozusagen.
Hinten ist ein Mute-Taste, die man drücken kann wenn Home mal nicht mithören soll und eine LED-Diode, die anzeigt ob Home gerade mithört oder nicht.
Oben am Home befindet sich eine Touchfläche mit dieser kann man die Lautstärke einstellen.

Die Einrichtung von Home ist sehr einfach. Man braucht die Google Home App, folgt in der App den Anweisungen zur Installation und los geht´s. Dank der Google-Anbindung ist die Einrichtung auch für ungeübte Nutzer schnell erledigt.

Ein Gerät  – viele Funktionen

Codewort – Okay Google….oder Hey Google….

Mit Home kann man viele Google Dinge fragen, die man wissen möchte. Egal ob es das Wetter ist, die Öffnungszeiten des Arztes oder des nächstgelegenen Supermarktes oder gar Fragen zu den Hausaufgaben des Kindes. Als persönlicher Assistent hilft Google Home einen dabei, viele Dinge des Alltags per Sprachbefehl zu erledigen.

Mit einem einfachen Sprachbefehl spielt Google Home Lieblingssongs, Playlists, Künstler oder Alben von Musikdiensten wie Google Play Musik, Spotify, Tuneln und vielen anderen ab. Vorrausgesetzt man hat ein Abo, z.B. bei Spotify, denn dann kann man Befehle wie “Spiele Musik von Helene Fischer” nutzen. Ohne ein solches Abo kann man nur Internetradio nutzen. Die kleinen Lautsprecher geben recht laut die Musik wieder. Für den normalen Hausgebrauch richtig super, um Partymusik zu machen ist er jetzt aber nicht ausgestattet. Das war auch nicht der Sinn von Google.
Trotz ziemlich lauter Musik, versteht Home die Sprachbefehle dank der sogenannten Far Field-Spracherkennung immer noch. Die Musik wird automatisch leiser und Google Home signalisiert mit vier leuchtenden LED´s, dass es einem zuhört. Man merkt dies auch wenn es ganz still ist und man leise nur die Worte “Okay Google” sagt oder wir im Nachbar-Zimmer sitzen mit geschlossener Tür und uns ganz normal unterhalten und der Sprachbefehl fällt. Sofort erwacht Home und wartet auf Befehle oder Fragen.

Google Home erledigt auch verschieden Aufgaben im Haus. So kann man sich morgens den Wecker stellen lassen und wird dann pünktlich geweckt. Timer stellen wenn die Backzeit zum Beispiel rum ist oder auch bei der Einkaufsliste behilflich sein ist kein Problem für Home. Google Home informiert auch über Nährwerte von Lebensmitteln oder rechnet die Maßeinheiten von Backzutaten um.

Mit Google Home lassen sich auch kompatible Geräte im ganzen Haus steuern. Es lassen sich Filme oder Serien auf dem Fernseher streamen, sobald man mit Chromecast verbunden ist, denn dann  gelingen sogar Befehle wie “Spiele Game of Thrones mit Netflix auf dem Fernseher ab”. Mit Chromecast Audio kann man sogar aktive Lautsprecher zu smarten Geräten machen und sie mit Google Home steuern.

Ein weiteres Smart-Home Gerät, wie das Philips Hue Lichtsystem lässt sich prima über Sprachbefehl nutzen.
Über das Home-System Philips Hue lässt sich die Beleuchtung im Haus regeln. Kommt man nach Hause und hat beide Hände voll und sagt “Okay Google, Licht an”, geht prompt das Licht auch an. Man kann auch nur in einzelnen Zimmern das Licht angehen lassen oder das Licht dämmen und die Farbe des Lichtes verändern lassen. Alles kein Problem für Home. Die Einrichtung des Philips Hue Lichtsystem ist auch ganz einfach. Man schraubt nur die LED-Lampen in eine Fassung und schließt die sogenannte Bridge an den WLAN-Router an. Dann lädt man sich die Philips Hue App herunter, richtet das persönliche Lichtambiente ein und koppelt anschließend die Google Home App mit der Philips Hue Brigde – fertig!

Google Home App

Mit Hilfe der kostenlosen Google Home App (die im Playstore erhältlich ist) auf dem Tablet oder Smartphone kann man auf alle Funktionen von Google Home zugreifen und die kompatiblen Geräte einrichten, verwalten und steuern.

Folgende Möglichkeiten hat man:

• Google Home-Einstellungen anpassen, z.B. einen Standard-Musikdienst oder einen Standort bestimmen
• Geräte, wie intelligente Beleuchtung oder Chromecast-Geräte, mit Google Home synchronisieren
• neue Funktionen und Angebote entdecken

Kurz und Knapp

• Google Home beantwortet Fragen und informiert unter anderem über die aktuelle Wetter- und Verkehrslage, Öffnungszeiten von Geschäften oder auch die aktuellen Sportereignisse.
• Lieblingsmusik kann man auf Zuruf hören. Der Lautsprecher sorgt für einen satten Hi-Fi-Sound.
• Der Alltag lässt sich einfach auf Zuruf organisieren – mit Hilfe von Timern, Weckern, Infos zur Reiseplanung und dem schnellsten Weg zur Arbeit sowie Hilfe bei der Einkaufsliste.
• Streamen mit Chromecast Viedeos auf dem Fernseher oder steuern der Philips Hue-Beleuchtung.
• Höhe: 142,8 mm, Gewicht: 477 g, Durchmesser: 96,4 mm
• UVP: 149,- Euro
• Ab August 2017 im Handel

Technik

• Cortex-A7-Dual-Core-Prozessor
• 256 Megabyte Arbeitsspeicher
• Verstärker
• 802.11 ac-WLAN-Modul

Fazit

Der neue Assistent Google Home soll seinen Nutzern den Alltag erleichtern und genau das macht er auch. Morgens wird man geweckt, auch mit gedämmten Licht wenn man möchte, dass erleichtert einem den Start. Man wird von der freundlichen Frauenstimme begrüßt, bekommt das Wetter und die neuesten Nachrichten angesagt sowie die anstehenden Termine. So ist man gleich mal informiert was es neues in der Welt gibt und was den Tag über so ansteht.
Die Dialoge mit Home sind überraschend menschlich, nicht so Computermäßig. Home spricht weder künstlich noch abgehackt. Das Sprachverständnis und das Sprachtempo sind sehr angenehm und man kann der Stimme gut folgen. Dennoch steckt noch etwas viel Roboter in Home. Während Google Home keine Reaktion bei ” Küchenlicht an” zeigt, geht es bei “Lampe Küche an” problemlos. Muss man nicht verstehen. Es gibt so einige vordefinierten Schlagwörter die wichtig sind.
Home reagiert auch nur auf den “Okay Google” Zuruf des Nutzers und bringt sich allerdings nicht mit selbst ein. Vielleicht kommt das ja noch, denn Home soll ja lernfähig sein und je mehr wir ihm sagen, desto präziser sollen  auch die Antworten ausfallen. Ein lernfähiges kleines Ding also. Der Langzeittest wird es zeigen.
Google Home lässt sich wunderbar in die eigenen vier Wände integrieren und sieht eigentlich sehr unscheinbar aus, was ich sehr positiv finde. Super finde ich auch, dass sich das abnehmbare Unterteil, das in der Basisausstattung aus feinem Webstoff besteht, farblich der Wohnsituation anpassen lässt. Es gibt viele andersfarbige Hüllen, so findet bestimmt fast jeder die passende. 
Toll sind auch auf der Oberseite von Home die LED-Lichter in den vier bunten Google-Farben gehalten, die dem Assistent ein Gesicht geben sollen. Somit wird auch gezeigt ob Google gerade zuhört oder eine Anfrage im Google-Server stellt.
Via Touchscreen und Wischtechnik lässt sich die Lautstärke problemlos regulieren. Google Home ersetzt aber keine HiFi-Anlage oder Soundbox, denn im höheren Lautstärkebereich sind angenehm klingende Höhen und ein kräftiger Bass kaum zu hören. Finde ich aber jetzt nicht schlimm, denn dafür hat man ja seine HiFi-Anlage. Ansonsten finde ich die Soundqualität recht ordentlich für diese Größe.
Was mir fehlt ist die Unterstützung via Bluetooth zur Verbindung mit meinem Smartphone, denn das hat Google Home leider nicht.

Wichtig zu wissen ist, dass die kleine smarte Box jederzeit im Hintergrund mitlauscht, denn sie wartet immer auf das gefallene Schlagwort “Okay Google” um zur Hilfe zu eilen. Auf der Rückseite gibt es einen Stummschalter (Mute-Taste), der den Zuhördrang auf Knopfdruck beendet, damit deaktiviert man sozusagen die beiden Mikrofone. Ob das so stimmt und der Datenschutz somit gewährleistet ist, ist fraglich und weiß nur der Hersteller.

Alles in allem ein tolles Gerät mit einer unkomplizierten Einrichtung dank Google-Anbindung und mit vielen Funktionen, die perfekt auf die Google-Welt zugeschnitten sind. Ein Gerät mit einer guten Auffassungsgabe allerdings ist das Schlagwort-Verständnis manchmal sehr unverständlich. Allwissend ist Google Home allerdings nicht und man erhält auf viele Fragen oft die Antwort ” Tut mir Leid, das verstehe ich nicht”.
Auf alle Fälle ein Gerät mit dem man viel Spaß hat, vor allem wenn man Hausaufgaben mal nicht weiß wird schnell mal nachgefragt, dass geht Ruck Zuck bei meinem Jüngsten. Auch Witze lässt er sich gerne erzählen, obwohl man da sich sehr oft fragt was daran jetzt witzig sein sollte. Nach dem Abendbrot lässt sich mein Jüngster auch gerne von Google Home eine Geschichte erzählen oder hört sein Radio Teddy Sender. Bei uns ist Google Home schon fester Bestandteil im Alltag geworden und erst am Abend wenn es heißt “Okay Google, Licht aus” hat die kleine smarte Box für ein paar Stunden Pause, bis sie mich am frühen Morgen wecken darf.

Trotz der kleinen Schwäche sind wir sehr angetan von der Google-Assistentin!
Und wie gesagt, sie soll ja lernfähig sein.

Zum Schluss noch ein Witz!

*Dieser Beitrag enthält eine Form der Werbung. Es ist aber meine persönliche Meinung die ich wiedergeben darf und für die ich die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt bekomme. Vielen Dank dafür!

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